Postkarten
Postkarten Beschrieb (Bildnummer)
![]() | 2010001 |
Messier 66 bildet zusammen mit Messier 65 und NGC 3628 dieses Galaxientrio, welches als das Leo-Triplett bekannt ist und sich ca. 30 Millionen Lichtjahren (10 Mpc) entfernt befindet.
Die Galaxiengruppe ist bereits in einem lichtstarken Feldstecher zu erkennen. Sie wurde am 1. März 1780 von dem französischen Astronomen Pierre Méchain entdeckt.
Das Foto von dem Leo-Triplett ist am 28.10.2009 in Fägswil aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010002 |
Die 2,5 Millionen Lichtjahre entfernte Andromedagalaxie ist mit einem Halo-Durchmesser von ca. einer Million Lichtjahren das größte und mit einer Gesamtmasse von 198 bis 407 Milliarden Sonnenmassen eines der beiden schweren Mitglieder der Lokalen Gruppe von Galaxien.
Das Foto von der Andromedagalaxie ist am 23.02.2010 auf dem Gornergrat aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010003 |
Die Whirlpool-Galaxie ist eine bekannte Spiralgalaxie mit deutlich ausgeprägter Spiralstruktur, im Sternbild Jagdhunde.
Das Foto von der Whirlpool-Galaxie ist am 24.02.2010 auf dem Gornergrat aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010004 |
Die M81-Gruppe ist eine Galaxiengruppe, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur Lokalen Gruppe befindet. Zur lokalen Gruppe gehört neben der Milchstraße auch die Andromedagalaxie. Die bekanntesten Mitglieder der M81-Gruppe sind die beiden Galaxien Messier 81 (M81), von welcher sich der Name ableitet, und Messier 82 (M82). Insgesamt gehören an die 60 Galaxien zu dieser Gruppe, wobei sich sieben große Galaxien darunter befinden.
Das Foto von der M81-Gruppe ist am 20.10.2009 in Fägswil aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010005 |
Komet 17P/Holmes war Anfang November 2007 1,60 AE (242 Mio.km) von der Erde entfernt und im Sternbild Perseus[8] zu finden. Mit bloßem Auge erkannte man einen leicht gelblichen „Nebelfleck“. Im Teleskop war eine im Zentrum eher weißliche, im Außenbereich grünliche Koma mit einem scheinbaren Durchmesser von rund 40 Bogenminuten sichtbar (wahrer Durchmesser mehr als 2 Millionen Kilometer). Im weiteren Verlauf hat 17P einen bereits mit starken Feldstechern erkennbaren Schweif entwickelt; dieser erschien damals sehr kurz, da er fast genau von der Erde wegzeigt. Holmes’ Helligkeit lag am 5. November 2007 unverändert bei etwa 2,5 mag, mit ganz leichter Tendenz nach unten. Am 20. November 2007 hatte er seine Helligkeit bereits auf 3,1 mag verringert. Auch im Februar 2008 war der Komet noch beobachtbar. Die Helligkeit war jedoch auf Magnitude 5,0 gesunken.
Das Foto vom Komet Holmes P17 ist am 14.01.2008 auf dem Gornergrat aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010006 |
Der Mond (lateinisch Luna) ist der einzige natürliche Satellit der Erde. Seit den Entdeckungen von Trabanten bei anderen Planeten des Sonnensystems, im übertragenen Sinn zumeist als Monde bezeichnet, wird er zur Vermeidung von Verwechslungen auch Erdmond genannt. Er ist mit einem Durchmesser von 3476 km der fünftgrößte Mond des Sonnensystems.
Das Foto vom Halbmond ist am 31.05.2009 in Fägswil aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010007 |
Embryo Nebula im Sternbild Kassiopeia ist ca. 7'800 Lichtjahre von uns entfernt.
Das Foto vom Embryo Nebula ist am 27.10.2009 in Fägswil aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010008 |
Der Flammennebel (auch als Flammender Baum oder NGC 2024 bezeichnet) ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion. Der Flammennebel ist Teil des Orion-Komplexes, einem Sternentstehungsgebiet, zu dem unter anderem auch IC 434 mit dem Pferdekopfnebel und der Orion-Nebel gehören.
Der Pferdekopfnebel ist etwa 1.500 Lichtjahre von uns entfernt. Seine größte Ausdehnung beträgt etwa 3 Lichtjahre. Obwohl er damit von der Erde aus etwa ein Viertel so groß wie der Erdmond erscheint, kann er aufgrund der geringen Helligkeit nicht mit bloßem Auge betrachtet werden und benötigt längere Belichtungszeiten. Wegen der großen Fläche und der geringen Helligkeit ist eine visuelle Beobachtung auch mit großen Fernrohren sehr schwierig. Ein H-ß-Filter kann hier jedoch hilfreich sein.
Das Foto von der Region Falammen-/Pferdekopfnebel ist am 26.02.2010 auf dem Gornergrat aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010009 |
Der Krebsnebel ist ein Supernovaüberrest im Sternbild Stier und wird im Messier-Katalog als M 1 sowie im New General Catalogue als NGC 1952 geführt. Erl dehnt sich derzeit mit einer Geschwindigkeit von 1500 km/s aus was Bilder, die vor mehreren Jahren gemacht wurden, bestätigen. Vergleicht man nun die Ausdehnung und die Rotverschiebung, kann man die Entfernung bestimmen. Durch moderne Beobachtungen hat man eine Entfernung von rund 6.300 Lichtjahren ermittelt.
Das Foto vom Krebsnebel ist am 27.02.2010 auf dem Gornergrat aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010010 |
Der Planetraische Nebel Messier 27 ist ein astronomisches Objekt und besteht aus einer Hülle aus Gas und Plasma, das von einem alten Stern am Ende seiner Entwicklung abgestoßen wird.
Der Name ist historisch bedingt und irreführend, denn solche Nebel haben nichts mit Planeten zu tun. Die Bezeichnung stammt daher, dass sie im Teleskop meist rund und grünlich erscheinen wie ferne Gasplaneten.
Planetarische Nebel existieren meist nicht länger als einige zehntausend Jahre. Im Vergleich zu einem durchschnittlichen „Sternenleben“, das mitunter mehrere Milliarden Jahre dauert, ist diese Zeitspanne sehr gering.
Das Foto vom Planetraische Nebel Messier 27 ist am 20.05.2007 in Fägswil aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010011 |
Der Orionnebel ist ein Emissionsnebel im Sternbild Orion und besteht aus den Einzelobjekten M 42 (im Süden) und M 43 (im Norden) (auch als NGC 1976 bzw. 1982 bekannt). Dank seiner scheinbaren Helligkeit von 4,0 mag und seiner verhältnismäßig großen Ausdehnung am Himmelsgewölbe ist er mit bloßem Auge als Teil des Schwertes des Orion sichtbar. Der Orionnebel ist eines der aktivsten Sternentstehungsgebiete in der galaktischen Nachbarschaft der Sonne. Die Entfernung von unserem Sonnensystem beträgt ca. 414 Parsec[3] (1350 Lichtjahre), der Durchmesser ca. 9 Parsec (30 Lichtjahre).
Das Foto vom Krebsnebel ist am 27.02.2010 auf dem Gornergrat aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010012 |
Die Plejaden (auch Atlantiden, Atlantiaden, Siebengestirn, Sieben Schwestern, Gluckhenne) sind ein offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann. Im Messier-Katalog hat er die Bezeichnung M45. Sie sind Teil unserer Galaxie, der Milchstraße. Die Entfernung beträgt von der Erde rund 380 Lichtjahre und er gehört zum Sternbild Stier. Diese Sternenhaufen umfasst mindestens 1200 Sterne und ist etwa 125 Millionen Jahre alt. Seine Ausdehnung von ca. 2° ist etwa viermal so groß wie der Mond.
Das Foto von den Plejaden ist am 28.10.2009 in Fägswil aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010013 |
Nordamerikanebel (auch als NGC 7000 bezeichnet) ist die Bezeichnung eines diffusen Gasnebels im Sternbild Schwan.
Seinen Namen erhielt der Nebel aufgrund seiner Form, die an eine Landkarte des nordamerikanischen Kontinents erinnert. Am Himmel ist der Nebel mit 120 mal 100 Bogenminuten sehr ausgedehnt (der Vollmond hat einen Durchmesser von ca. 30'). Er ist relativ einfach zu finden, da er sich etwas östlich des hellen Sterns Deneb (a Cygni) im Schwan befindet.
Der Gasnebel ist zwischen 2.000 und 3.000 Lichtjahren entfernt (seine genaue Entfernung ist nur schwer zu bestimmen) und besteht überwiegend aus Wasserstoff, der teilweise in ionisierter Form (HII) auftritt und sichtbares Licht in Form von tiefroter Strahlung emittiert. Auf lang belichteten Fotografien erscheint der Nebel daher intensiv rötlich. Die visuelle Beobachtung des Nebels ist allerdings trotz seiner Gesamthelligkeit von 6 mag ziemlich schwierig. Man benötigt einen dunklen, mondlosen Himmel, der nicht durch künstliche Lichtquellen gestört wird. Der Nebel kann dann mit einem Prismenfernglas als diffuses Objekt wahrgenommen werden.
Das Foto vom Nordamerikanebel ist am 10.08.2007 auf dem Gurnigel aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]
![]() | 2010014 |
Der Mars ist, von der Sonne aus gesehen, der vierte Planet in unserem Sonnensystem und der äußere Nachbar der Erde. Er zählt zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten.
Der Mars ist mit einem Durchmesser von knapp 6800 km etwa halb so groß wie die Erde und nach Merkur der zweitkleinste Planet des Sonnensystems. Mit einer durchschnittlichen Entfernung von knapp 228 Millionen km ist er rund 1,5 mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde.
Wegen seiner orange- bis blutroten Farbe wurde er nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt und wird oft auch als der Rote Planet bezeichnet. Diese Färbung geht auf Eisen(III)-oxid-Staub (Rost) zurück, der sich auf der Oberfläche und in der Atmosphäre verteilt hat.
Er besitzt zwei kleine, unregelmäßig geformte Monde: Phobos und Deimos (griechisch für Furcht und Schrecken).
Das Foto vom Planeten Mars ist zur Zeit des geringsten Abstandes zur Erde am 14.02.2009 in Fägswil aufgenommen worden.
_________________________________________________________ [zur Bildbestellung]


